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Die Vereinsbibliothek 

Die Bibliothek des VN befindet sich in den Räumen der Hauptgeschäftsstelle: Uerdinger Str. 2-8, 47799 Krefeld.

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Nach der Gründung des Vereins Linker Niederrhein am 23. März 1929 erschienen 3 Hefte, 1930/ 31 waren es 4 Hefte, ab 1932 jährlich sogar 6 Hefte, in einer Auflage von 3000 Exemplaren Zusätzlich wurden auch noch einige Sonderhefte mit einer Fülle heimatkundlichen Materials herausgebracht, damals schon im Verlag Joh. van Acken aus Krefeld redigiert und gedruckt. Die Zeitschrift für Heimat und Wandern berichtete in Beiträgen und Aufsätzen qualifizierter Autoren über Kultur, Geschichte, Volkskunst, Museen und Mundart. Es erfolgte der Aufbau eines Lichtbilderarchivs ab 1930 mit ca. 500 Diapositiven. 1928 im Rathaus zu Krefeld erschienen ab Januar 1929 die ersten Publikationen in Form einer Z e i t s c h r i f t. Es handelte sich um ein einfaches, vierseitiges Blättchen mit dem Titel „Mitteilungen des Vereins Linker Niederrhein“, das über die Tätigkeiten der Zentrale des Vereins berichtete und so zum Publikationsorgan heranwuchs.

Nachdem die Zeitschrift über den Rahmen eines bloßen Mitteilungsblattes hinausgewachsen war und sich durch ihre Bedeutung über den Niederrhein hinaus großer Beliebtheit erfreute, konnte ohne große Kosten für den Verein durch Buchspenden der Ortsgruppen, Kommunen, Mitglieder und Freundeskreise, durch Frei- und Besprechungsexemplare der Verlage und durch Tauschvereinbarungen mit Universitäten und Ortsvereinen aus West- und Ostdeutschland die wertvolle „Niederrheinische Bücherei“ eingerichtet werden.

Danach folgten die Jahre des Nationalsozialismus, Druck und Repressalien der Reichspressekammer, „Neuordnung des Pressewesens “ und der Zweite Weltkrieg. - In der verheerenden Bombennacht vom 21. auf den 22. Juni 1943, als Krefeld brannte, wurde die Geschäftsstelle in der Hülser Str. 18 mit Inventar, Archiv, Niederrheinbücherei mit z. T. unersetzlichen alten Chroniken und Zeitschriften, mit 2.000 Diapositiven, 1000 Kopien, hunderten Lichtbildern und Wanderkarten vernichtet. Das Haus war bis auf das Erdgeschoss ausgebrannt und ausgeraubt. Auf einem benachbarten Schrebergartengelände fand man nur noch einige Reste der umfangreichen Niederrheinbücherei wieder.

Am 15. März 1946 konnten die Vereinstätigkeit und die gewachsene Rolle als Heimatverein in bescheidenem Maße wieder aufgenommen werden. Ebenso wurden die Bibliothek, das Lichtbildarchiv und alle anderen Einrichtungen in der Friedrich-Ebert-Str.3 wieder aufgebaut.

Im Jahr 1947 begann ein kultureller Neuanfang des Vereins Linker Niederrhein. 1947/48 erschienen daher vorläufig wieder die „Mitteilungen des Vereins Linker Niederrhein“, im März 1948, als Ersatz für die Zeitschrift, das „Niederrheinische-Jahrbuch Band I“. Die ersten 2 Hefte der Zeitschrift „Der Niederrhein“ folgten 1949, ab dem 17. Jahrgang 1950 wurden es dann wieder regelmäßig 4 Hefte jährlich, in der traditionellen grünen Aufmachung. Sie brachten Themen zu Kunst- und Kulturgeschichte, Natur- und Denkmalschutz, Mundart, „ En Mönke voll Platt“, Heimatpflege, ferner literarische und literaturgeschichtliche Beiträge, aber auch Arbeiten aus Botanik, Ornithologie und Geologie, die geradezu ein Gesamtbild der niederrheinischen Kultur und Kulturarbeit erstellten.

Am 1. September 1967 zog der Verein Linker Niederrhein zum Karlsplatz 14 in ein großzügigeres Ambiente mit mehr Platz für die Mitarbeiter und das umfangreiche Akten und Wegezeichnungsmaterial. Nun war auch endlich Platz für die rund 1500 Nummern umfassende, ständig gewachsene Bibliothek.

1993 wurde aus dem Verein Linker Niederrhein nach Einbeziehung der rechtsrheinischen Teile des Kreises Wesel der Verein Niederrhein (VN).

Nach einem neuerlichen Umzug, diesmal in die Uerdinger Str.2-8, konnte die Bibliothek mit ihren mehr als 5000 Bänden neue Räumlichkeiten beziehen. Die Hauptgeschäftsstelle des VN wurde im Jahre 2008 mit neuester Hard- und Software ausgerüstet, und die Bibliothek wird seitdem digitalisiert. Nach Abschluss dieser aufwendigen und zeitintensiven Arbeit werden wir auch den genauen Bestand kennen. Wir sammeln, dokumentieren und bewahren das kulturelle Erbe Deutschlands, wie es sich in Form von Publikationen darstellt.

Wir bieten ein breites Spektrum an Büchern, Zeitschriften und anderen fortlaufenden Publikationen, die regelmäßig oder unregelmäßig erscheinen (Periodika). Man findet bei uns Publikationen zu folgenden Themen: Niederrhein, Heimat- und Landesgeschichte, Kunst, Architektur, Sprache und Mundart, Volkskunde, ferner Biographien, Wanderführer Rheinische Lebensbilder, Jahrbücher, Jahresberichte, Schriftenreihen u. a.

Besonders stolz sind wir auf unsere große Sammlung von Niederrheinliteratur, ca. 2000 Bände (Geschichte, Erinnerungen und Biografien ), eine Fundgrube, und auf die aktuelle Sammlung von Periodika mehrerer Jahrzehnte, mit den Veröffentlichungen unserer befreundeten Ortsvereine aus den Alten und Neuen Bundesländern.

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Viele Bücher kommen auch aus der eigenen Publikationstätigkeit, besonders zu erwähnen ist dabei unser Ehrenvorsitzender Dr. Hans Vogt mit seinen 9 „Heimatkundlichen Wanderführern“ des Niederrheins sowie den Bänden „Die Rheinischen Windmühlen“ und „Niederrheinischer Wassermühlen-Führer“. Sie sind alle noch zu erhalten.

Unser Präsenzbestand steht als Freihandbücherei in einem möblierten Leseraum. Unsere Regale sind nach Sachgebieten geordnet und mit Hinweisschildern versehen.

Die Bibliothek steht allen Interessenten dienstags und freitags von 9 bis 12 Uhr zur Verfügung.

 

 

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